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Ritter des Deutschen Orden1274 viewsDer Deutsche Orden, auch Deutschherren- oder Deutschritterorden genannt, ist eine geistliche Ordensgemeinschaft. Neben dem Johanniter- bzw. Malteserorden ist er einer der noch heute bestehenden Ritterorden aus der Zeit der Kreuzzüge. Die lateinische Bezeichnung lautet Ordo Teutonicus, abgekürzt OT. Der Langname war Orden der Brüder vom Deutschen Haus St. Mariens in Jerusalem, lateinisch Ordo fratrum domus Sanctae Mariae Theutonicorum Ierosolimitanorum.
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Angriff des Deutschen Orden1277 viewsUrsprünglich dienten sie der medizinischen und logistischen Unterstützung von christlichen Pilgern, welche die biblischen Stätten besuchten. Zu diesen Aufgaben kamen bald Schutz und Geleit der Gläubigen im militärisch immer wieder umkämpften Land hinzu.
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Fußsoldat begrüßt das jubelende Volk1123 views
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Ein Herold mit dem Wappen seines Herrn1067 viewsAus der Stilistik der Wappen ging die Heraldik hervor; die Führung der Wappenregister übernahmen staatliche Heroldsämter.
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Einzug des Herold auf den Tunierplatz903 viewsDer Herold (von altfranzösisch heralt ‚Heerverwalter‘) war im Mittelalter ein offizieller Bote eines Lehnsherrn, eine Vorform des Diplomaten.
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Einzug der Herolde1016 viewsHerolde waren Kenner des einschlägigen Rechts (Anfänge des Kriegs-, Urkunden- und Staatsrechts). Sie genossen diplomatische Immunität und waren an einen eigenen Ehrenkodex gebunden, der das Tragen von Waffen oder das Ausspionieren gegnerischer Stellungen verbot. Herolde trugen als Heroldstracht einen besonderen, mit dem Wappen ihres Dienstherren geschmückten Mantel, den Tappert. Dazu nahmen sie, wie auch die Wappenkönige und Persevanten, einen Amtsnamen an.
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Murmillo vs. Hoplomachus1139 viewsAls Alternative zur Paarung Murmillo gegen Thraex gab es die Paarung Murmillo gegen Hoplomachus. Der Hoplomachus ähnelte in Bewaffnung und Schutzkleidung dem Thraex, außer dass er statt dem kleinen gewölbten Rundschild mit einer verkümmerten Form des griechischen Hoplitenrundschildes und mit einer Stoßlanze hasta gerüstet war. Für den Nahkampf besaß er zusätzlich noch ein Kurzschwert gladius. In Ausnahmen konnte er auch gegen den Thraex kämpfen.
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Landsknechte892 viewsDie Bezeichnung Landsknecht ist seit den 1480er Jahren belegt, ihre Bedeutung wird als bewusste Abgrenzung zu den aus dem Gebirge – und nicht vom flachen Land – stammenden Schweizer Pikenieren vermutet. Als „Lantknecht“ bezeichnete man schon im 15. Jahrhundert einen Gendarm oder Gerichtsboten, der auch kriegerische Tätigkeiten übernahm. Bereits um 1500 setzte sich die irreführende Bezeichnung Lanzknecht durch, welche auf die eigentlich als Langspieße einzustufenden Piken der Söldner anspielte. „Knecht“ (siehe auch dort) weist wahrscheinlich auf die Verpflichtung des Söldners gegenüber Reich und Kaiser hin. Das aus dem deutschen Heer im Ersten und Zweiten Weltkrieg stammende Wort „Landser“ leitet sich direkt von Landsknecht ab. Im heutigen Sprachgebrauch wird Landsknecht gelegentlich als Synonym für „Söldner“ verwendet.
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Die Landsknechte des Kaisers905 viewsAls Landsknecht bezeichnet man den zu Fuß kämpfenden, zumeist deutschen Söldner des späten 15. und des 16. Jahrhunderts, dessen primäre Waffe nach Schweizer Vorbild die Pike war. Obwohl Landsknechte im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation ursprünglich als kaiserlich-habsburgische Söldner angeworben wurden, kämpften sie unter den verschiedensten europäischen Fürsten. Sie galten aufgrund ihrer fortschrittlichen und disziplinierten Kampfweise als besonders schlagkräftig, hatten aber immer auch den Ruf von Plünderern, die nach ausgebliebenen Soldzahlungen ganze Landstriche verheeren konnten. Begründet wurden die Landsknechtheere von Kaiser Maximilian I., der auch als „Vater der Landsknechte“ bekannt ist.
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Der Murmillo1069 viewsDer Murmillo (-onis m, lat.; auch: myrmillo, mirmillo, mormillo) war ein schwerbewaffneter römischer Gladiator. Der Name leitet sich von murma ab, einem Seefisch, der in Netzen gefangen wurde. Der murmillo wurde nämlich ursprünglich vor allem gegen einen Gladiator eingesetzt, der mit einem Netz bewaffnet war, den Retiarius. Er war mit einem geradklingigen Kurzschwert, dem gladius, bewaffnet. Als Schutz trug er einen böotischen Helm, den Schild der römischen Legionäre (scutum), einen Hand- und Armschutz am rechten Arm (manica) und eine unterhalb des linken Knies ansetzende Bandage mit Beinschiene (ocrea). Bekleidet war er mit einem Lendenschurz (subligaculum) und einem Gürtel (balteus oder cingulum).
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Provacatores969 viewsDer Provocator (Herausforderer) ist seit der späten Republik bekannt und kämpfte, wie die Equites, immer gegen seinesgleichen. Im 1. Jh. vor und 1. Jh. nach Chr. trug er einen Helm, der einem Legionärshelm ähnelte. Erst im 2./3. Jahrhundert hatte er einen Helm ohne Kamm mit schräg abfallendem Nackenschirm, aber mit Visier. Er war mit einem mittelgroßen Rechteckschild scutum, einem latz- oder halbmondförmigem Brustblech pectorale und einem Kurzschwert gladius ausgerüstet. Als Schutz dienten ihm außerdem noch eine Beinschiene am linken Bein und am rechten Arm eine Armschiene manica.
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Weibliche Gladiator in der Arena1054 viewsEs gab sie wirklich! Weibliche Gladiatoren, sie wurden zur Gladiatrix ausgebildet .Allerdings dürfen wir uns diese Frauen nicht als wilde Schönheiten die mit Pfeil und Bogen auf dem Pferd in die Arena preschten, vorstellen, sondern vielmehr als taffe Frauen, die zumeist das Kriegshandwerk auf dem Schlachtfeld erlernt hatten. Professionelle Gladiatorinnen kämpften wie ihre männlichen Kollegen mit allen Waffen, die die Gladiatur hergab und waren den gleichen Regeln unterworfen.
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